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Unsere Unternehmen wandeln sich und werden vernetzt. Management by Information Hiding ist vorbei. Es findet ein Empowering durch effektive (Ver-)Teilung von Wissen statt. Informationen finden die Mitarbeiter, nicht umgekehrt, und das in Echtzeit. Diese Wissensverteilung geschieht über Inhalte, nicht nur Stichwörter. Neuronale Netze leisten hier einen großartigen Dienst, indem sie die Inhalte von Texten erkennen, sowie die Interessen der Mitarbeiter. Die Gehirnfunktion des Erkennens wird dabei nachgeahmt, ohne dass es dabei zu einem Verstehen kommt. Denn dazu wäre Bewusstsein notwendig. Maschinen überholen den Menschen, ohne ihn einzuholen; d.h. sie ahmen immer mehr Gehirnfunktionen nach mit extrem großer Geschwindigkeit, ohne ein beteiligtes Bewusstsein.

Ursprünglich veröffentlicht auf Ich sag mal:

Regelfreie und flüssige Kommunikation in losen und netzartigen Strukturen, das unadressierte Senden, Folger-Strukturen, Mikrokommunikation und Instant-Kommunikationsakte wie Gefällt mir-Entscheidungen sind Stichworte, die die asynchrone Kommunikation des Netzes beschreiben. Man kann es auch in den Worten von Gerhard Wohland, Leiter des Instituts für dynamikrobuste Höchstleistung, ausdrücken:

„Es breitet sich eine Kommunikation unter Abwesenden aus. Das ist allerdings schon in der Antike so gewesen. Sokrates wetterte gegen die Schrift. Erst Platon hat aufgeschrieben, was Sokrates gesagt hat. Der hat den Braten gerochen. Wenn ich aufschreibe, was ich denke und was ich sage, dann kann sich jeder Hinz und Kunz darüber her machen“, sagt Wohland.

Diese Effekte werden sich auch auf die unternehmensinterne Kommunikation auswirken, bemerkt Süleyman Arayan, Vorstandschef des Softwareunternehmens Ityx in Köln:

„Im vernetzten Unternehmen sind die Mitarbeiter jederzeit über den Fortlauf ihrer Angelegenheiten und Projekte informiert. Nicht die Mitarbeiter suchen die Informationen – die Informationen finden die Mitarbeiter.”

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